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Aktuelles

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Liebe Eltern,
Liebe Schülerinnen und Schüler!

Ich denke, wir alle haben Frau Merkels Ausführungen vergangenen Mittwoch mit Spannung erwartet und aufmerksam zugehört. Ich hatte einerseits Angst, dass alles zu schnell geöffnet wird, und wir in kurzer Zeit wieder mit allen Maßnahmen von vorne beginnen müssen; andererseits hoffte ich irgendwie insgeheim auch auf das „kleine Wunder“, dass wir alle wieder rasch und unkompliziert zu unserem normalen Leben zurückfinden können.

Nachdem klar war, dass wir nach den Osterferien noch nicht wieder aufhaben dürfen, habe ich mir viele Gedanken gemacht, wie es nun finanziell für die Ballettschule Tabea weitergehen kann. Wie bereits in meinen vorherigen Postings erläutert, ist die mögliche Soforthilfe für eine Schule unserer Größe nur ein Tropfen auf den heißen Stein, der nicht einmal die Mietkosten abdecken würde. Nach wie vor bin ich bestrebt – wenn irgendmöglich – die Gehälter für meine Lehrerinnen und Lehrer weiter auszubezahlen, damit auch sie ihre laufenden Kosten begleichen können. Das bin ich ihnen einfach schuldig – nicht zuletzt, weil sie sich auch in dieser schwierigen Zeit so engagiert für die Schule einsetzen, und ich mich auch während meiner Elternzeit fast drei Jahre lang zu 100 Prozent auf sie verlassen konnte. 

Wir haben etliche Schülerinnen und Schüler, die mehrmals pro Woche zum Unterricht kommen, was trotz Ermäßigungen (Geschwisterrabatt, zweiter Kurs, Familienpauschale) zu monatlichen Beiträgen von bis zu 105,00 Euro führt. Diese hohen Beträge kann und möchte ich in der jetzigen Situation wirklich nicht mehr abbuchen und Ihnen deshalb einen Kompromiss vorschlagen: Wir ziehen im Mai „lediglich“ die Kosten für eine Unterrichtsstunde ab (bei tänzerischer Früherziehung und Pre Primary sind das 27,50 Euro; für die Kurse höheren Grades 36,00 Euro). Es werden also im Mai maximal 36,00 Euro pro Familie abgebucht. 

Das wird zwar trotzdem immernoch knapp, aber mit einer zusätzlichen Privateinlage meinerseits könnte ich die Schule und die Existenz meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so über den Mai retten. Danach sehen wir dann wieder weiter.

Sollten Sie selbst momentan aufgrund der Corona-Krise in einen finanziellen Engpass geraten sein, lassen Sie die Lastschrift bitte möglichst umgehend wieder zurückgehen, damit ich mir einen Überblick verschaffen kann, ob unsere laufenden Kosten im Mai gedeckt werden können. Es ist Ihnen deswegen niemand böse.

Sie können sich nicht vorstellen, wie leid mir diese ganze Situation tut, aber ich möchte (noch) nicht aufgeben und hoffe, dass Sie und wir mit diesem Kompromiss fürs Erste finanziell (über)leben können!

Bitte passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund, damit wir uns hoffentlich bald in alter Frische wiedersehen.

Ihr fehlt uns sehr!

Jenny Narasimhappa und das Tabea-Team

PS: Hier nochmal der Hinweis auf unser Internetangebot: An den Hip-Hop- und Jazz-Tanzklassen von Ashley und Andy können gerne alle teilnehmen (auch ohne Vorkenntnisse), Miriam und ich bemühen uns, um in Kürze etwas Ähnliches auch im klassischen Bereich anbieten zu können.. 

18.04.2020

11.04.2020

Liebe Eltern,
Liebe Schülerinnen und Schüler!

Ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich für das Vertrauen bedanken, dass Sie uns diesen Monat entgegen gebracht haben. Es war wahrlich kein gutes Gefühl, Beiträge für eine Leistung einzuziehen, die wir nicht oder zum Teil nur indirekt erbringen konnten.


Nie hätte ich gedacht, jemals in eine solche Lage zu kommen. Sicher, auch ich kenne finanzielle Engpässe. Als ich die Schule damals übernahm und für die Ablöse einen hohen Kredit aufnehmen musste, war der Druck enorm, der auf mir lastete. Immer in der Ungewissheit, ob ich die Schülerzahl mit wechselnden Lehrkräften halten kann. Aber noch nie musste ich meine Schüler und deren Eltern um einen Vertrauensvorschuss bitten. Das ist einfach nicht meine Art.


Die Voraussetzungen für die finanzielle Soforthilfe des Landes wurden zwar inzwischen ein Stück weit angepasst, doch der uns zustehende Zuschuss bei vier Mitarbeitern würde nicht mal die Monatsmiete decken. Es ist nicht nur für uns Selbstständige eine Zeit der Ungewissheit. Eine Zeit, in der man sich auf alles gefasst machen muss. Auf der einen Seite glaube ich ganz tief in mir drin, dass wir langsam über den Berg sind und alles gut wird und wir nach den Osterferien wieder ganz viel Freude in der Tabea haben werden. Und auf der anderen Seite habe ich das alles zum ersten Mal nicht in der Hand.

 

Die Ballettschule Tabea besteht aus ganz vielen tollen Familien, und wir haben schon oft bewiesen, dass wir füreinander da sind, uns gegenseitig tragen und auffangen. Allein wenn ich daran denke, wie viele Familien, Helferinnen und Helfer vor unseren Aufführungen immer wieder unermüdlich an einem Strang ziehen, um diese gemeinsamen Erfolgserlebnisse überhaupt erst möglich zu machen…

 

Andererseits ist mir natürlich auch bewusst, dass diese Krise auch bei einigen von Ihnen Spuren hinterlässt und eventuell mit finanziellen Einschränkungen einhergeht. Vielleicht ist es auch Ihnen aktuell nicht möglich, den Monatsbeitrag zu bezahlen. Dafür habe ich natürlich vollstes Verständnis. Gleichzeitig möchte ich an die Familien, denen es möglich ist, appellieren, uns auch weiterhin zu unterstützen. Alleine werden wir das sonst wohl nicht schaffen.

 

Wir machen uns wirklich alle sehr viele Gedanken, wie wir den Unterrichtsausfall wieder wettmachen können. Neben Wochenenden oder Workshops wäre zum Beispiel eine Idee, in den Sommerferien zu unterrichten - nicht zuletzt, weil die Urlaubsplanung für viele im Moment ja auch noch ungewiss ist.

 

All das können wir aber erst ins Auge fassen, wenn wir Genaueres wissen. Ich kann Ihnen aber schon jetzt prophezeien, dass ich - wenn sich die Türen der Tabea wieder öffnen und wir alles überstanden haben - wahrscheinlich eine Woche nur mit Freudentränen durchs Haus laufen werde. 

Mein Team und ich wünschen Ihnen frohe Ostern, auch im kleinen Familienkreis. Vielleicht ist Jesu‘ Rat gerade dieses Jahr von einer ganz besonderen Bedeutung: „Sorgt Euch nicht um euer Leben“.

Ihr fehlt uns alle sehr!

Euer Tabea-Team

Liebe Eltern,
Liebe Schülerinnen und Schüler!

Ich möchte mich nochmal ganz herzlich für die vielen lieben E-Mails und WhatsApp-Nachrichten bedanken. Es ist schön zu spüren, dass wir in diesen unruhigen Tagen zusammen halten – wie eine große Familie.

 

Wir sind im Moment ein grandioses Team in der Ballettschule, hinter dem ich voller Überzeugung und mit Begeisterung stehe. Mein Motto lautet: Entweder wir schaffen es durch die Krise gemeinsam – oder gar nicht. Deshalb möchte und werde ich auch weiterhin versuchen, meine Lehrerinnen und Lehrer ganz normal zu bezahlen. Denn auch sie brauchen ihr Geld jetzt und nicht erst, wenn die Stunden nachgeholt werden.

 

Blickt man aktuell in die Medien, dann kann man den Eindruck gewinnen, über uns Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer werden die Soforthilfen unbürokratisch und großzügig mit der Gießkanne ausgeschüttet. Diesen Mythos möchte und muss ich an dieser Stelle ein Stück weit entzaubern, weil er nahelegt, dass wir auf Ihre Beitragszahlungen nicht angewiesen sind oder gar doppelt abkassieren könnten. So ist es aber nicht. 
 

Soforthilfemaßnahmen bekommen NUR diejenigen, die unter einem „akuten Liquiditätsengpass“ leiden, den sie nicht auch durch die Aufnahme eines Kredits überbrücken können. Oder verständlicher ausgedrückt: Nur wem die Hausbanken kein Geld mehr leihen, kann diese Soforthilfe beantragen. Friseure, Restaurants, Theater, freiberufliche Musiker, Schauspieler etc. haben im Moment einen Totalausfall und oft kein finanzielles Polster, auf das sie fallen – geschweige denn die notwendigen Sicherheiten für einen Kredit, den die Banken trotz Garantie durch die KfW häufig immernoch verweigern. Für diese Menschen sind diese Soforthilfen existentiell, wichtig und richtig.

 

Wenn man aber ein gesundes mittelständisches Unternehmen ist und auch einen ganz normalen Hausbankkredit bekommen kann, gilt das natürlich nicht. Wir können Stunden nachholen. Restaurants werden nach der Krise nicht die doppelte Menge an Essen verkaufen oder Frisöre doppelt so schnell Haare schneiden.

 

Wer uns kennt weiß, dass wir in finanzieller Hinsicht immer fair und entgegenkommend waren. Das wollen und werden wir auch weiterhin sein. Wir gehen momentan immernoch davon aus, dass wir nach den Osterferien (also ab 20. April) wieder mit dem regulären Unterricht fortfahren können. Alles in allem wären es dann drei Unterrichtswochen, die ausgefallen sind und die selbstverständlich nachgeholt werden können. Wir werden diesbezüglich Konzepte erarbeiten und Ihnen verschiedene Möglichkeiten anbieten, so dass alle Schülerinnen und Schüler auch bei vollem Terminkalender auf ihre Kosten kommen.  

 

Natürlich wollen wir Ihnen in der Zwischenzeit auch etwas zurückgeben. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle meinen Lehrerinnen und Lehrern, die sich so viele Gedanken machen, die Zeit #zuhause etwas unterhaltsamer zu gestalten. Einige hatten ja schon viel Spaß auf Instagram bei Ashleys und Andys Jazz- und Hip-Hop-Liveschaltungen. Wir arbeiten daran, so etwas auch für den klassischen Bereich anzubieten. Auch ein Ballettquiz und Übungsmusik zum Download sind in Arbeit. Da manche von Ihnen Probleme mit Instagram haben, werden wir versuchen, unsere Angebote in Kürze auch auf anderem Wege in Ihre Wohnzimmer zu bringen. Über all diese Aktivitäten informieren wir Sie auf unserer Facebook-Seite (@tabea.tanz).


Was wir in diesen Tagen glaube ich alle spüren ist, welche Menschen, Freunde und Kollegen wir vermissen – und was wir am meisten lieben und vielleicht zum Wohlfühlen einfach auch brauchen…

Mein Team und ich danken Ihnen von Herzen! Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!

 

Bis bald,

 

Jenny Narasimhappa

28.03.2020

18.03.2020

 Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler.

 

Zuallererst möchte ich mich für die vielen positiven, solidarischen und verständnisvollen Rückmeldungen bedanken, die mich in diesen Tagen erreichen. Das tut gut! Vielen Dank! 

Als ich am Freitagabend die Türe der Ballettschule abschloss, tat ich das mit einem sehr mulmigen, traurigen und sentimentalen Gefühl. Auf der Heimfahrt fielen mir ungezählte Situationen in meinem Leben und im Leben meiner Lehrerinnen und Lehrer ein, die von Lebenskrisen, Krankheiten, auch Gefühlen des Burnouts (z. B. vor großen Aufführungen) etc. geprägt waren, und trotzdem haben wir immer unsere Sachen gepackt, diese Türen wieder aufgeschlossen und für ein paar Stunden das Leben da draußen vergessen. 

Für uns war stets klar, dass wir Schülerinnen und Schülern immer die Möglichkeit geben sollten zu tanzen. Gerade in Krisenzeiten können die Kunst und geöffnete Tanzschulen das Gefühl von Freiheit, Normalität und Sicherheit geben. 

Diesem Anspruch können wir im Moment leider nicht mehr gerecht werden. Jetzt heißt es zusammenhalten und Institutionen erstmal zu schließen, um die Menschen in der Gesellschaft zu schützen. 

Für uns Künstler und Selbständige ist das eine große Herausforderung, die wir nicht ohne Ihre Hilfe bewältigen können. Ich bitte Sie deshalb in diesen Tagen um einen Vertrauensvorschuss: Wir gehen im Moment davon aus, dass wir den regulären Unterricht nach den Osterferien (also ab 20. April) wieder aufnehmen können. Die ausgefallenen Stunden können auf jeden Fall nachgeholt werden. Wir werden diesbezüglich Konzepte erarbeiten und Ihnen verschiedene Möglichkeiten anbieten. 

Ich werde die Löhne an meiner Schule für alle Lehrerinnen und Lehrer – auch die freiberuflichen – ganz normal ausbezahlen, denn für die aktuelle Situation kann niemand etwas. Vielleicht denken einige von Ihnen – sofern individuell machbar – in diesen Tagen auch an die vielen anderen künstlerischen Begegnungsstätten wie z. B. das Mauerwerk oder das Theaterhaus, die unter der Corona-Krise ebenfalls massiv leiden und auf Unterstützung angewiesen sind. 

Lassen Sie uns in Kontakt bleiben! Schauen Sie bitte weiterhin regelmäßig auf unsere Homepage. Vielleicht finden wir zur Überbrückung ja ein paar Online-Alternativen, damit wir auch während der „Quarantäne“ fit bleiben und nicht einrosten . Bleiben Sie gesund und bis bald! 

Jenny  Narasimhappa 

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

 

Angesichts der aktuellen Corona-Virus-Lage sind wir angehalten,

vorerst keine Unterrichtsstunden mehr abzuhalten.

 

Auf dieser Homepage halten wir Sie über aktuelle 

Entwicklungen den Unterricht betreffend auf dem Laufenden.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Ihr TABEA-Team

13.03.2020